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Ecostern® verbessert Qualität von Grünlandfutter

Je besser das Grundfutter, desto weniger Kraftfutter braucht es – das schont den Geldbeutel und fördert die Tiergesundheit.

Die Qualität von Grünlandfutter wird dabei durch eine Vielzahl von Parametern definiert:

Entscheidend sind ein hoher Energiegehalt, eine gute Verdaulichkeit, ausreichend Rohprotein sowie ein ausgewogenes Verhältnis von Zucker zu Faser. Besonders der Zuckergehalt bestimmt die Silierbarkeit: Viel wasserlöslicher Zucker beschleunigt die Milchsäuregärung, senkt den pH-Wert zügig ab und verbessert damit die Lagerstabilität der Silage.

Diese Qualitätsmerkmale hängen maßgeblich von botanischer Zusammensetzung, Schnittzeitpunkt, Witterung und Bodenfruchtbarkeit ab.


Mikrobielles Bodenleben macht den Unterschied


Ein gesunder Boden mit aktiver Mikrobiologie unterstützt die Pflanze bei der Nährstoffaufnahme, fördert das Wurzelwachstum und verbessert langfristig die Futterqualität. Genau hier setzt der mikrobiologische Bodenhilfsstoff Ecostern® an:

  • Stimuliert das Bodenleben und stärkt ein ausgewogenes Bodenmikrobiom
  • Erhöht die Nährstoffverfügbarkeit und fördert die Stickstoffverwertung
  • Unterstützt ein stabiles Wurzelwachstum und verbessert die Pflanzenvitalität
  • Verbessert Pflanzenwachstum und Futtermittelqualität
  • Milchleistung als Resultat der Futterqualität

In der Milchviehhaltung ist die Futterqualität zentraler Leistungsfaktor. Hochwertiges Grundfutter kann nicht nur Kraftfutterkosten senken, sondern auch die Tiergesundheit stabilisieren. So korreliert ein Anstieg des Energiegehalts im Silofutter von 0,1 MJ NEL/kg TM mit einer Steigerung der Milchleistung um ca. 1–1,5 Liter pro Kuh und Tag. Neben Energie- und Proteingehalten wirken sich auch sekundäre Pflanzenstoffe auf Futteraufnahme und Pansenmikrobiom aus. Eine erhöhte Schmackhaftigkeithebt die TM-Aufnahme und dadurch auch die Milchleistung. Die erhöhte Futteraufnahme bei guter Faserverdaulichkeit (niedrigere ADF, angehobene dNDF) hebt die Energiezufuhr. Praxisrelevant sind daher Maßnahmen, die dNDF erhöhen.


Praxisversuch: Ecostern® im Grünland

Ein aktueller Praxisversuch mit Ecostern (2L/ha) zeigt eindrucksvoll, wie sich der gezielte Einsatz mikrobieller Pflanzenhilfsstoffe auf die Futterqualität im Grünland auswirkt – mit messbaren Vorteilen für Verdaulichkeit, Energiegehalt und letztlich die Milchleistung. Die folgenden Ergebnisse aus zwei Schnittzeitpunkten (Mai und Juli) belegen den konkreten Nutzen für die betriebliche Praxis:


Resultat: 1. Schnitt (Mai)

Kontrolle

Ecostern®

Lignin [%]

2,86

2,76

Wasserlöslicher Zucker

14,68

17,64

Rohprotein

21,78

21,29

NDF Verdaulichkeit 12h

31

32,5

NDF Verdaulichkeit 30h

56,7

59

Energie MJ/kg

6,8

7,1

Milch kg / Futter t [kg]

1810

1861

Resultat: 3. Schnitt (Juli)

Kontrolle

Ecostern®

Lignin [%]

3,49

2,95

Wasserlöslicher Zucker

10,42

10,18

Rohprotein 

19,53

23,24

NDF Verdaulichkeit 12h

30,85

33,35

NDF Verdaulichkeit 30h

62,84

68,53

Energie MJ/kg

5,820

6,699

Milch kg / Futter t [kg]

1546

1736


Im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle zeigen sich in beiden Schnitten signifikante Verbesserungen durch Ecostern: Der Ligningehalt sank (z. B. im Juli: –0,54 %-Punkte), was eine bessere Faserverdaulichkeit ermöglicht. Der Gehalt an wasserlöslichen Zuckern war im Mai Schnitt deutlich erhöht -  dies fördert die Schmackhaftigkeit und die Pansenfermentation. Besonders deutlich ist der Anstieg des Rohproteins (im Juli +3,9 %-Punkte) und der Energiegehalt (von 5,82 auf 6,70 MJ NEL/kg TM). Dies führte zu einem potenziellen Mehrertrag von rund 190 kg Milch je Tonne Futter im dritten Schnitt. Auch die NDF-Verdaulichkeit – ein Schlüsselindikator für die Energieverwertung aus Strukturkohlenhydraten – war in der Behandlung mit Ecostern erhöht.