Ecostern® verbessert Qualität von Grünlandfutter
26/03/2026
Je besser das Grundfutter, desto weniger Kraftfutter braucht es – das schont den Geldbeutel und fördert die Tiergesundheit.
Die Qualität von Grünlandfutter wird dabei durch eine Vielzahl von Parametern definiert:
Entscheidend sind ein hoher Energiegehalt, eine gute Verdaulichkeit, ausreichend Rohprotein sowie ein ausgewogenes Verhältnis von Zucker zu Faser. Besonders der Zuckergehalt bestimmt die Silierbarkeit: Viel wasserlöslicher Zucker beschleunigt die Milchsäuregärung, senkt den pH-Wert zügig ab und verbessert damit die Lagerstabilität der Silage.
Diese Qualitätsmerkmale hängen maßgeblich von botanischer Zusammensetzung, Schnittzeitpunkt, Witterung und Bodenfruchtbarkeit ab.
Mikrobielles Bodenleben macht den Unterschied
Ein gesunder Boden mit aktiver Mikrobiologie unterstützt die Pflanze bei der Nährstoffaufnahme, fördert das Wurzelwachstum und verbessert langfristig die Futterqualität. Genau hier setzt der mikrobiologische Bodenhilfsstoff Ecostern® an:
- Stimuliert das Bodenleben und stärkt ein ausgewogenes Bodenmikrobiom
- Erhöht die Nährstoffverfügbarkeit und fördert die Stickstoffverwertung
- Unterstützt ein stabiles Wurzelwachstum und verbessert die Pflanzenvitalität
- Verbessert Pflanzenwachstum und Futtermittelqualität
- Milchleistung als Resultat der Futterqualität
In der Milchviehhaltung ist die Futterqualität zentraler Leistungsfaktor. Hochwertiges Grundfutter kann nicht nur Kraftfutterkosten senken, sondern auch die Tiergesundheit stabilisieren. So korreliert ein Anstieg des Energiegehalts im Silofutter von 0,1 MJ NEL/kg TM mit einer Steigerung der Milchleistung um ca. 1–1,5 Liter pro Kuh und Tag. Neben Energie- und Proteingehalten wirken sich auch sekundäre Pflanzenstoffe auf Futteraufnahme und Pansenmikrobiom aus. Eine erhöhte Schmackhaftigkeithebt die TM-Aufnahme und dadurch auch die Milchleistung. Die erhöhte Futteraufnahme bei guter Faserverdaulichkeit (niedrigere ADF, angehobene dNDF) hebt die Energiezufuhr. Praxisrelevant sind daher Maßnahmen, die dNDF erhöhen.
Praxisversuch: Ecostern® im Grünland
Ein aktueller Praxisversuch mit Ecostern (2L/ha) zeigt eindrucksvoll, wie sich der gezielte Einsatz mikrobieller Pflanzenhilfsstoffe auf die Futterqualität im Grünland auswirkt – mit messbaren Vorteilen für Verdaulichkeit, Energiegehalt und letztlich die Milchleistung. Die folgenden Ergebnisse aus zwei Schnittzeitpunkten (Mai und Juli) belegen den konkreten Nutzen für die betriebliche Praxis:
Resultat: 1. Schnitt (Mai)
Kontrolle
Ecostern®
Lignin [%]
2,86
2,76
Wasserlöslicher Zucker
14,68
17,64
Rohprotein
21,78
21,29
NDF Verdaulichkeit 12h
31
32,5
NDF Verdaulichkeit 30h
56,7
59
Energie MJ/kg
6,8
7,1
Milch kg / Futter t [kg]
1810
1861
Resultat: 3. Schnitt (Juli)
Kontrolle
Ecostern®
Lignin [%]
3,49
2,95
Wasserlöslicher Zucker
10,42
10,18
Rohprotein
19,53
23,24
NDF Verdaulichkeit 12h
30,85
33,35
NDF Verdaulichkeit 30h
62,84
68,53
Energie MJ/kg
5,820
6,699
Milch kg / Futter t [kg]
1546
1736
Im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle zeigen sich in beiden Schnitten signifikante Verbesserungen durch Ecostern: Der Ligningehalt sank (z. B. im Juli: –0,54 %-Punkte), was eine bessere Faserverdaulichkeit ermöglicht. Der Gehalt an wasserlöslichen Zuckern war im Mai Schnitt deutlich erhöht - dies fördert die Schmackhaftigkeit und die Pansenfermentation. Besonders deutlich ist der Anstieg des Rohproteins (im Juli +3,9 %-Punkte) und der Energiegehalt (von 5,82 auf 6,70 MJ NEL/kg TM). Dies führte zu einem potenziellen Mehrertrag von rund 190 kg Milch je Tonne Futter im dritten Schnitt. Auch die NDF-Verdaulichkeit – ein Schlüsselindikator für die Energieverwertung aus Strukturkohlenhydraten – war in der Behandlung mit Ecostern erhöht.
